ICE-Unglück von Eschede: 20 Jahre danach

Eschede. Dieser Ortsname steht für das bislang schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bei Tempo 200 entgleist am 03. Juni 1998 der ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ und prallt gegen eine Brücke, die daraufhin einstürzt. 101 Menschen verlieren ihr Leben, mehr als 100 Reisende werden zum Teil schwer verletzt, viele tragen lebenslang an den Folgen. „Das Unglück hat die menschliche Zerbrechlichkeit, Vergänglichkeit und Unzulänglichkeit gezeigt. Beispielhaft und aufopfernd haben Retter, Helfer und Bürger des Ortes selbstlos eine schwere Aufgabe angenommen, haben geholfen und getröstet. Durch ihren Einsatz ist Eschede auch ein Ort der Solidarität und gelebter Mitmenschlichkeit geworden.“, ist am Tor zur Gedenkstätte heute zu lesen.

Bildserie zum 20. Jahrestag, Eschede (Landkreis Celle, Niedersachsen), April 2018.